Die Bestrafung 7

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2
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9/5/19
Language
German
Author
Fia-BBW
Categories
Submissive
Bondage
Fetish

Die Bestrafung 7

Irgendwann war es vorbei. Ich wußte nicht einmal, ob ich es noch bewußt mitbekommen hatte. Ich stand eng an den Baum geschmiegt, meine Hände in die Kette verkrallt. Meine Unterlippe schmeckte nach Blut. Wo war er? War ich stark? Habe ich ihn nicht enttäuscht? Ich erinnerte mich deutlich, daß ich geschrien hatte. Ich schämte mich. Ich wollte es doch ertragen. Dann stand er neben mir, legte mir eine Hand auf die Schulter und flüsterte mir zu: "Nicht erschrecken!" Dann war er wieder weg und Sekunden später traf ein Wasserstrahl meinen Rücken. Er hatte einen Gartenschlauch angeschlossen und spülte minutenlang meine Rückenpartie mit kaltem Wasser ab. Das linderte dieses fürchterliche, nie zuvor erlebte Brennen etwas. Dann stellte er das Wasser ab und ging ins Haus. Inzwischen wurde es dunkler. Es mußte also schon spät sein. Noch nie hatte er über einen so langen Zeitraum mit mir gespielt. Ich fühlte mich ziemlich schlapp und erschossen, aber auch glücklich. Er entfernte die Kette von meinen Manschetten und führte mich aus dem Garten heraus auf die Terrasse. Dort hatte er den Kamin angezündet und auf dem Grill brutzelten zwei herrliche Steaks. "Ich gönne dir jetzt zehn Minuten Pause. Du kannst ins Bad oder dich einfach zu mir setzen, aber danach geht die Bestrafung weiter. Es ist jetzt zehn vor Neun, wenn die Kirchturmglocke läutet, will ich dich hier in diesem Sessel sitzen sehen. Hast du mich verstanden?" Ich nickte nur und ging schnell ins Bad. Ich ließ mir nur die Zeit, die ich brauchte, um die Toilette aufzusuchen und ging dann sofort zu meinem Herrn zurück. Er beachtete mich nicht. Das schmerzte mich doch sehr. Kein freundliches Wort, kein Lächeln. Ich sah mir den Sessel an, den er mir zugewiesen hatte. Er war aus Rattan und hing an einer verstellbaren Kette an der Decke der Veranda. Er schaukelte sacht im Abendwind hin und her. Beim ersten Schlag der Kirchturmuhr setzte ich mich in den Sessel. "Du hast wohl heute dazugelernt. Das freut mich." Er stellte einen kleinen Tisch vor den Sessel und zog sich selbst einen Gartenstuhl dazu. Dann stellte er zwei Teller auf den Tisch, holte eine Schüssel mit Salat aus dem Haus und stellte zwei Gläser Wein dazu. Als die Steaks auf den Tellern lagen, wünschte er mir einen guten Appetit. Ich wagte aber nicht zu antworten, sondern nickte nur mit dem Kopf. Ich wußte nicht genau, ob ich jetzt wirklich essen durfte, ich hatte ihn noch nie so konsequent durchgreifend erlebt. Ich fürchtete und liebte ihn zugleich. Ich schaute zu ihm hin, und als er mir noch einmal aufmunternd zunickte, wagte ich auch zu essen. Ich tat es langsam und mit Genuß, vor allem, weil mir meine letzte Mahlzeit ziemlich schmerzhaft in den Sinn kam. Er ließ mir Zeit zu essen und auch das Glas Wein trank ich leer. Dann lehnte ich mich in dem Sessel zurück und schaute in den Abendhimmel. Es war so friedlich hier. Ich schaute mich um und kam zu dem Schluß, daß es sich wohl um ein Ferienhaus oder Wochenendhaus handeln müsse. Er riß mich ziemlich heftig aus meinen Gedanken. Ich war so versunken gewesen, daß ich nicht einmal bemerkt hatte, wie er alles weggeräumt hatte und mir seine Hand entgegengestreckt hielt. "Du solltest aufmerksamer sein!"

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