Hilole
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  • Eine unerwartete Wendung Teil 1

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    Hilole
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    Eine unerwartete Wendung Teil 1

    Jeder von uns kennt das. Die Decke fällt einem auf den Kopf. Die Gedanken sind völlig durcheinander, man weiß nicht wohin mit sich und irgendwie möchte man auch keinen sehen. Nun da jeder das anders handhabt, ich setzte mich bei gutem Wetter auf mein Motorrad und fahre los, irgendwohin ohne ein Ziel. Letztens war so ein Tag und zum Glück waren es 30° draußen. Nach einem ausgiebigem Frühstück, setzte ich mich auf mein Gefährt und fuhr los. Das Navi ließ ich genau so ausgeschaltet wie meinen Kopf und ließ die Landschaften die an mir vorbeizog auf mich einwirken. Jetzt bin ich schon seit gut 4 Stunden unterwegs und habe bisher nur zum Tanken angehalten. Vielleicht wird es ja doch Zeit eine Pause einzulegen und dann wieder nach Hause zu fahren. Ich weiß nicht in welcher Ortschaft ich mich befinde und momentan ist es mir auch egal. Ein Berg ragt am Rande des Dorfes auf und auf dem höchsten Punkt steht eine Burg. Also setze ich den Blinker und biege ab. Mein Ziel : Die Burg. Oben angekommen befinde ich mich auf einem, doch recht großen, Parkplatz. Jedoch scheint es, dass ich der einzige hier bin und überhaupt, ich habe keinen Menschen gesehen seit ich am Ortseingangsschild vorbeigefahren bin. "Um so besser" denke ich mir, denn so hab ich wenigstens meine Ruhe. Meine Kawasaki lasse ich ganz vorne stehen und gehe durch den großen Tor-Bogen. Nach ein paar Metern erreiche ich den Hauptplatz. Überall stehen Bierzeltgarnituren, ein 3 Meter hohes Schild wo "Biergarten" drauf steht überragt alles. "Scheint wohl ein Restaurant zu sein" überlege ich mir während ich mir eine Bank aussuche auf die ich mich kurz niederlassen kann. Ich lasse mein Blick über das Gelände schweifen. Gepflegter Rasen, ein paar Bäume und ein Springbrunnen. "Naja bis auf die übermäßig viele Bierzeltgarnituren sieht es doch ganz schön aus hier". Während ich mir eine Zigarette drehe und den Geräuschen der Natur lausche höre ich auf einmal Schritte. Ich dreh mich um und sehe einen jungen Mann der durch den Tor-Bogen kommt. Er ist etwa 1.80m groß, hat ein hübsches Gesicht, dunkelbraune Haare, hat eine normale Statur und ist ziemlich schick angezogen. So als ob er gerade eine Pause einlegt bevor er zum nächsten Kunden fährt um dort eine Versicherung zu verkaufen. Schmunzelnd durch diese Vorstellung drehe ich mich wieder um und zünde mir meine Zigarette an. Während ich versuche mich zu entspannen denke ich drüber nach warum jemand um die Zeit so schick gekleidet alleine hier spazieren geht. Jedoch geht der Gedanke wieder, so wie der junge Mann nachdem er einmal von links nach rechts getigert ist. Die Wärme der Sonne und diese angenehme stille wiegt mich langsam in den ******, bis ich wieder Schritte höre. Wieder drehe ich mich um und erblicke wieder den jungen Mann, doch diesmal ist eine Frau bei ihm. Sie scheint so wie er auch Anfang 20 zu sein, etwa 1.65m groß, sportlich und ziemlich attraktiv. Als die beiden Arm in Arm an mir vorbeigehen hält sie Augenkontakt mit mir. Ich kenne diesen Blick, es ist dieser Blick wenn man etwas haben möchte doch warum guckt sie mich so an? Sie hat doch ihren Partner direkt im Arm.

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