Swinger - Kapitel 3 - Der Erste Besuch 1

Rating
Votes
1
Added
10/5/17
Language
German
Author
Mara_Raphael
Categories
Threesome
Gangbang
Orgy

Swinger - Kapitel 3 - Der Erste Besuch 1

Der erste Besuch

 

Es war der 26. Mai. Ich weiß es noch ganz genau, weil es für uns so etwas wie ein zweiter Hochzeitstag ist. Wir hatten uns fest dazu entschlossen, es endlich durchzuziehen. Wie würde es wohl in einem solchen Club sein? Was müssten wir anziehen? Letztere Frage war die, die uns am meisten beschäftigte. Wir waren da total unsicher. Wir wollten ja nicht bei unserem ersten Besuch negativ auffallen.

Auf der Seite des besagten Clubs war genau beschrieben, dass eine gewisse Kleiderordnung einzuhalten war. Doch die Frage bei dem Schuhwerk für mich blieb irgendwie unklar. Eine Frau konnte ja nicht viel verkeht machen, das Kleine Schwarze und High Heals konnten nie falsch sein. Dazu hatte sie sich auch letztendlich entschieden.

Da die besagte Schuhfrage irgendwie für uns beide nicht 100prozentig geklärt war, schrieb ich eine Mail an den Club. Recht schnell erhielt ich eine Antwort. Sehr höflich wurden uns die letzten Ängste diesbezüglich genommen. Die neuen Sneaker in schwarz waren also völlig ok. Das neue schwarze, figurbetonte T-Shirts sowie die eng anliegende schwarze Boxershorts passten auch. Man kann aus heutiger Sicht sagen, dass dies so das Standardoutfit der meisten Männer im Club ist. Man macht damit nichts falsch, aber irgendwie ist es ein bisschen langweilig. Aber egal! Für diesen Abend, für das erste Mal, war es angemessen.

Der Tag kam uns wie eine Ewigkeit vor. Die Hälfte davon verbrachten wir logischerweise im Bad. Wir wollten ja möglichst perfekt aussehen. Immer wieder bekamen wir zwischendurch Kalte Füße.

»Noch können wir das ganze abblasen«, sagte sie vor dem Spiegel.

»Du kannst meinetwegen blasen, aber nichts abblasen«, lächelte ich.

»Ich bin so nervös, ich weiß nicht, ob ich das packe«, hielt sie meine Hand. Ich merkte, das ihre völlig feucht war. Ihr Herz pochte lauter als die Musik des kleinen Radios im Bad.

»Ich bin genauso nervös«, bestätigte ich.

»Aber wenn wir das jetzt nicht durchziehen, was dann? Dann wird es uns weiter beschäftigen. Wir werden beide bereuen, dass wir nicht zumindest diese Erfahrung gemacht haben. Wir werden uns die Frage stellen, was gewesen wäre wenn..«, ergänzte ich.

»Du hast Recht.«

Gegen 19 Uhr fuhren wir los. Unsere **** hatten wir angelogen, dass wir auf eine Feierlichkeit mussten. Eigentlich war es ja gar keine Lüge. Wir hatten lediglich verschwiegen, was für eine Art von Feierlichkeit das war.

Und so stiegen wir beide ins Auto ein. Mara hatte mehrere Gläschen Sekt getrunken. Dieses Mal brauchte sie den Alk wirklich, um den nötigen Mut zu haben. Ich hätte mir auch gerne ein Bier getrunken, brauchte ja auch Mut, aber einer musste ja fahren.

Ich fuhr letztendlich mit unserer gepackten Tasche los. Unterwegs hörten wir «Gipfelstürmer« von Unheilig. Was für ein passender Titel. Mein Herz pochte, wie es noch nie zuvor gepocht hatte. Unterwegs auf der Autobahn musste ich immer wieder tief ein- und ausatmen. Maras Hand, die ich immer wieder mal hielt, triefte. Sie war sehr nervös. Sie lächelte mich immer wieder verlegen an.

»Noch können wir umdrehen«, schlug sie zwischendurch vor.

»Jetzt ziehen wir es durch«, sagte ich bestimmend, obwohl auch ich zwischendurch das Verlangen hatte, es doch nicht zu tun.

Mara war so nervös, dass dies auf ihre Blase ging.

»Ich muss unbedingt pinkeln«, gab sie mir zu verstehen.

»Wir sind ja gleich da!«

»Nein, jetzt gleich, sonst platzt meine Blase.«

Ich hielt in einer Sackgasse, ein paar Kilometer vom Club entfernt an. Sie ging in ein Gebüsch und verrichtete ihre Notdurft. Erleichtet, aber noch immer total verkrampft machten wir uns auch den weiteren Weg.

Endlich waren wir angekommen. Der Club lag mitten in einem Gewerbegebiet neben einem Autohaus. Was für eine Lage! Unglaublich. Von außen sah alles sehr unscheinbar aus. Ich suchte uns einen Parkplatz.

»Sollen wir nicht lieber umdrehen«, schlug sie erneut vor.

»Jetzt ziehen wir es durch! Wenn es nichts für uns ist, können wir jederzeit gehen! Und denk an all unsere Absprachen!«

Wir hatten im Vorfeld jegliche mögliche Situation durchgesprochen. Wir hatten uns Grenzen gesetzt. Wir hatten damals zum Beispiel vereinbart, dass das Küssen nur uns beiden überlassen bleibt. Heute haben wir diese Grenze mittlerweile nicht mehr, aber damals war es uns noch wichtig. Im Nachhinein müssen wir sagen, dass wir über diese Entscheidung froh sind. Das sollten alle Paare zu machen, damit das Swingerleben auch wirklich funktionieren kann. Kommunikation ist das A und O.

 

Comments

(1-1 of 1)
  • Bodyguard1196
    Bodyguard1196

    Nov 14, 2017, 5:03:23 PM

    ach typisch mai angsthase, dachte ostern liegt immer im märz oder april, hahaha