SCHLAFLOS - Ein Treffen in der Nacht Teil 1

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2
Added
7/10/16
Language
German
Author
Weltenfummler81
Categories
Outdoor Sex

SCHLAFLOS - Ein Treffen in der Nacht Teil 1

Es war eine dieser schwül-heißen Sommernächte, in denen das Schlafzimmer einer Sauna gleicht. Schweißgebadet lag ich nackt im Bett, wälzte mich auf der feuchten Matratze hin und her und bat im Stillen darum, endlich einschlafen zu können. Als eine halbe Stunde später meine Bitten und mein Flehen noch immer nicht erhört wurden, stand ich auf, quälte mich in Boxershorts, eine kurze Hose und ein T-Shirt. Sofort begannen die Klamotten an meinem Körper zu kleben und bildeten eine zweite Haut.

Dann stellte ich mich auf den Balkon und rauchte eine Zigarette. Ich lauschte der Nacht. Grillen gaben mit leisem Zirpen ein unendlich erscheinendes Konzert. Warmer schwacher Wind ließ die Blätter in den Bäumen dazu tanzen. Irgendetwas fiepte auf dem Grün des Gartens unter mir. Eine Katze trat auf einen abgebrochenen Zweig und erstarrte aufgrund dieses Geräusches. Und irgendwo spielte laute basslastige Musik. Irgendwo fand eine Party statt. Irgendwo auf der anderen Seite des Sees, an dem ich wohnte.

Eine Möwe schrie, ich drückte die Zigarette aus, packte die Schachtel Zigaretten, mein Portemonnaie, den Haustürschlüssel und ein Kondom in meine Taschen und verließ meine Wohnung. Wenn ich schon nicht schlafen konnte, so konnte ich doch einen kurzen Spaziergang um den See unternehmen und vielleicht zu der Party gehen, eine Weile wild tanzen, hübsche Frauen anquatschen und einen Schlummertrunk einnehmen.

Aber bis zu der Party kam ich gar nicht. Diese schlaflose Nacht hatte ganz andere Dinge mit mir vor.

Der See lag zu meiner Linken wie ein riesiger schwarzer Teppich. Wiederkehrende Laternen wiesen meinen Weg, und rechts vor mir zeichneten sich Schemen von offenen Pavillons eines Grillplatzes ab, den unzählig viele Leute während der sonnigen Tage bevölkerten.

Die Dunkelheit hatte meine Sinne geschärft, und so hörte ich bereits sehr früh ein Tuscheln und leises Gekicher aus der Richtung der Pavillons. Ein roter Punkt glimmte dort auf, und kurze Zeit später bildete sich eine helle Rauchwolke.

Ich räusperte mich, und das Tuscheln erstarb. Jetzt erkannte ich, dass an den Pavillons zwei junge Frauen standen. Die eine groß und schlank; die andere sehr klein und füllig. Die Große rauchte eine Zigarette, inhalierte, presste die Lippen auf die der Kleineren, und nach ein paar Sekunden entwich aus deren Mund der helle Rauch.

„Hi“, sagte ich und kam näher. Es erfolgte keine Antwort, aber ich spürte die abschätzenden Blicke der beiden, die auf mir lagen.

„Jetzt solltet ihr eigentlich auch `Hi´ sagen. Oder seid ihr schlecht erzogen?“

„Hi“, sagte die Kleine.

„Hi“, folgte von der Großen, die plötzliches Interesse an der neuen Situation fand. „Was machen Sie hier?“, fragte sie. (Wie sehr ich es hasse, gesiezt zu werden!)

„Das könnte ich euch auch fragen. Zwei so schöne Mädels in der Dunkelheit… ich kann nicht schlafen!“

Die Kleine lächelte und gluckerte auf seltsame Weise. „Wir kommen von der Party da!“ Sie erhob den Arm und deutete in eine Richtung.

„Ist total Scheiße da!“

Ich stand nun keine zwei Meter von den beiden entfernt und konnte sie eingehend näher betrachten. „Und warum ist es da Scheiße?“

Während die Große ellenlange Beine hatte, einen kurzen dunklen Rock, helle Sneaker und eine weiße Bluse trug und von ihrer Drahtigkeit und Flachheit im Brustbereich sehr burschikos wirkte, so war die Kleine in ihren Jeans-Hotpants, mit stämmigen Beinen, deren Füße in High-Heels steckten und ihrem Spaghetti-Top sehr viel üppiger ausgestattet.

„Kack Mucke. Der Alkohol läuft nicht. Und die Typen sind noch Kinder.“

Das Gesicht der Kleinen hatte eine gewisse Schönheit, auch wenn es breit war und an einen Pfannkuchen erinnerte, so glänzte es mit vollen Lippen, düsteren Augen und rabenschwarzem bis zu den Schulterblättern reichendem Haar.

„Und teuer ist es auch! Ein Bier – drei Euro!“

Das Kinn der Großen lief sehr spitz zu, kleine blaue Augen funkelten mich an.

Ich zauberte eine Zigarette hervor und zündete sie an. „Wie heißt ihr?“

„Anja“, sagte die Große, „Nadja“, sagte die Kleine.

Jetzt stand ich direkt bei ihnen und keine von den beiden schien auch nur den Funken von Angst mir gegenüber zu verspüren.

„Ich bin Kai.“ Ich zog an der Zigarette. „Teilt ihr eure Zigaretten immer so sexy wie eben?“ Ich berührte beide mit einer langsamen Bewegung am Arm. Sie waren wie ich total nass geschwitzt. Dann zog ich mich wieder zurück.

„Wie denn?“, fragte Anja.

„Als würdet ihr euch küssen!“

„Und das hast du gesehen?“

„Ich fand es sehr sexy.“

Die beiden blickten sich an und schmunzelten. „Naja, wenn kein Typ in der Nähe ist…“ Anja beugte sich zu Nadja, und dann küssten sie sich vor meinen Augen. Sie pressten ihre Lippen für einige Sekunden aufeinander und lösten sich mit einem gekonnten Zungenschlag. In meiner Hose begann es zu brodeln.

„Und DAS war richtig sexy! Wie alt seid ihr?“

Anja: „21.“

Nadja: „23.“

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